Category Archives: Gesundheit

Clever Einrichten bei geringem Wohnraum

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Die Mieten werden deutschlandweit immer teuer. Wer dennoch im Herzen der Großstadt wohnen will, verzichtet häufig auf die große Wohnung mit Balkon. Ist die Miete teuer, wird eben an Wohnraum gespart. Doch schnell kommt es zu Platzmangel und Schwierigkeiten bei der Einrichtung des neuen Heims. Mit den folgenden Möbeln und Haushaltsgeräten kann man effektiv Platz sparen.

Schlafen ohne Schlafzimmer

Einen ganzen Raum zum Schlafen zu besetzen, scheint bei kleinen Wohnungen oftmals unattraktiv. Einzimmerwohnung bieten zudem keine Möglichkeit für einen abgetrennten Schlafbereich. Doch ein ungesunder Schlaf macht sich in der Lebensqualität schnell bemerkbar. Schnell kommt es zu Rückenbeschwerden und Konzentrationsschwierigkeiten.

Für einen erholsamen Schlaf in kleinen Wohnungen bieten sich Dauerschlafsofas an. Ein Topper kann den Liegekomfort noch zusätzlich versüßen. Wer nicht auf ein Bett verzichten will, kann sich ein Schrankbett zulegen.

Sitzgelegenheiten

Sitzgelegenheiten für Gäste treten bei kleinem Wohnraum oft zu kurz. Das Sofa für zwei Personen und der Bürostuhl müssen herhalten. Wer jedoch öfter mehrere Personen zu Gast hat, benötigt ausreichend Sitzgelegenheiten.

Sitzboxen nehmen zwar ebenfalls etwas Platz in Anspruch, jedoch kann man so einiges in ihnen verstauen. So können die Boxen ebenfalls eine günstige Alternative zum Schrank bieten.

Eine weitere Möglichkeit bieten Tische mit integrierten Hockern.  Die Hocker sind im Design des Tisches integriert und nehmen keinen zusätzlichen Platz weg. Die Hocker lassen sich bei den meisten Modellen zur Nutzung herausnehmen. Andere Modelle haben die Hocker fest verbaut, sodass sich die Sitzgelegenheit nur am entsprechenden Tisch nutzen lässt.

Kochen in der kleinen Küche

Eine Gelegenheit Mahlzeiten selbst zuzubereiten, sollte es in jeder Wohnung geben. Ein Backofen mit Herdplatten nimmt jedoch viel Platz in Anspruch. Zusätzlich müssen Töpfe, Pfannen, etc. untergebracht werden.

Eine Möglichkeit bieten Singleküchen. Sie beinhalten zumeist bloß zwei Kochfelder und auch das Spülbecken wurde komprimiert, sodass die Küche auch in sehr kleine Räume passt.

Auch Multikocher können eine Lösung bieten. Man kann zwischen unterschiedlichen Zubereitungsarten wählen und auf zusätzliche Töpfe und Pfannen verzichten. Manche Multikocher beinhalten sogar eine Frittier- und Backfunktion.

Für den kleinen Geldbeutel können Kochplatten eine Alternative bieten. Je nach Modell bekommt man ein bis zwei Kochfelder, welche über die Steckdose mit ausreichend Strom versorgt werden. Das Kochen mit externen Kochfeldern nimmt jedoch zumeist deutlich mehr Zeit in Anspruch.

Wäsche waschen und trocknen

Auch die Waschmaschine nimmt viel Platz ein. Wem kein Waschraum zu Verfügung steht, geht der Platz schnell aus. Schließlich muss die Wäsche auch irgendwo getrocknet werden. Ein zusätzlicher Trockner hat keinen Platz mehr und auch der Wäscheständer findet nur schwer einen Platz.

Ist eine gewöhnliche Waschmaschine zu groß für die bewohnten Räumlichkeiten, so kann zu einem Toplader gegriffen werden. Die Modelle sind deutlich schmaler geschnitten und passen auch in kleine Küchen.

Wird eher das Trocknen der Wäsche zum Problem, so kann ein Waschtrockner die richtige Wahl sein. Die Größe entspricht in den meisten Fällen der Norm einer üblen Waschmaschine. Jedoch kann man nun den Platz für den Wäscheständer einsparen. Preislich sind Waschtrockner, je nach Modell, oftmals nah an gewöhnlichen Waschmaschinen. Die Waschtrockner im Jahr 2019 bieten ein willkommenes Preis-Leistungs-Verhältnis. Einige Waschtrockner sind sogar als Toplader erhältlich.

Esstisch für schmale Räume

Wer nicht auf einen Esstisch verzichten will, jedoch keine Möglichkeit sieht, diesen in den schmalen Räumlichkeiten unterzubringen, kann zu einem Wandklapptisch greifen. Der Tisch hängt zusammengeklappt an der Wand, wenn dieser nicht benötigt wird. Zur Nutzung wird er heruntergeklappt und die Tischbeine kommen zum Vorschein.

Wandklapptische gibt es in den unterschiedlichsten Variationen und Größen. Sie sind beispielsweise als Esstisch, Schreibtisch oder für den schmalen Balkon erhältlich. Einige Modelle bilden an der Wand einen Hängeschrank, andere ein Bild oder eine beschreibbare Tafel.

Intermittent-Fasting: Der neue Trend zum Abnehmen?

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Viele Menschen, die sich mit gesunder Ernährung beschäftigen, haben bereits von Intermittierenden Fasten gehört.

Was ist intermittierendes Fasten?

Darunter versteht man, dass man in einem bestimmten Zeitraum fastet und in einem anderen Zeitraum essen darf.

Die häufigste Methode sieht hier das Zeitfenster von 16:8 vor. Wenn man beispielsweise um 18.00 Uhr das letzte Mal gegessen hat, dann darf man am nächsten Tag wieder um 10.00 Uhr essen. Natürlich kann dieses Zeitfenster beliebig geändert werden.

Andere Formen wären z.B. die 5:2-Diät (hier isst man an 5 Tagen und an zwei Tagen nimmt man nicht mehr als 500 Kalorien zu sich) oder auch die Variante, bei der man einen Tag fastet und am nächsten Tag wieder normal isst.

Je nachdem, welche Arbeit man ausführt und wie der eigenen Lifestyle ist, sollte man sich nach der geeigneten Methode umsehen.

Was ist der Vorteil von Intermittierenden Fasten?

  • Im Gegensatz zu herkömmlichen Fastenperioden (z.B. nach Buchinger), in denen man für mehrere Tagen oder Wochen nichts isst, ist diese Form viel leichter im Alltag durchführbar.
  • Aus der Tierforschung weiß man, dass Tiere, die weniger zu essen bekommen, länger und gesünder leben.

Ob Tierstudien überhaupt relevant sind, kann man hier lesen: http://www.wg-neckarwestheim.de/bei-mausen-sind-tierversuche-fur-die-menschliche-gesundheit-relevant/.

  • Laut Studien treten so chronische Krankheiten weniger häufig auf und bei Diabetes Typ 2, Rheuma, Multiple Sklerose oder Bluthochdruck hat diese Fastenform große Vorteile.
  • Natürlich sind das alles keine Heilversprechen, aber Fasten tut den Menschen allgemein gut: 1. Konzentrieren sie sich nicht die ganze Zeit auf das Essen und 2. Hat die Verdauung richtig viel Zeit alles zu verdauen.
  • Wenn man ständig isst, dann steigt auch der Blutzuckerspiegel dauernd an und Insulin wird ausgeschüttet -> dadurch kommt die Glukose in die Zellen. Der dauernde Blutzuckerspiegelanstieg führt also dazu, dass man unter häufigen Heißhungerattacken leiden kann.
  • Wenn man nicht mehr isst, dann kann der Körper die Energie nicht aus den gegessen Kohlenhydraten, sondern aus den Fettreserven
  • Theoretisch kann man mit dieser Methode auch abnehmen -> aber der Fokus sollte weniger auf das Abnehmen, sondern viel mehr auf einen gesunden Körper gerichtet werden. Denn ein gesunder Körper nimmt automatisch ab, wenn alle Funktionen gut miteinander arbeiten und der Mensch im Übergewicht ist.

Falls man mit Bluthochdruck zu kämpfen hat, sollte man auf blutdruckerhöhende Lebensmittel verzichten.

Worauf muss man achten, wenn man intermittierendes Fasten betreibt?

  • Auch, wenn man nach langen Essenspausen großen Hunger hat, sollte man nicht zu viel essen und auf eine normale Portion achten.
  • Die Gesundheit und Effizienz der Methode hängt natürlich davon ab, was man zu sich nimmt. Es bringt nichts, wenn man fastet und sich dann nur mit Fast Food vollstopft. Der Fokus muss nach wie vor auf gesunde Lebensmittel (allem frisches Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Nüsse und Samen sowie Hülsenfrüchte) gerichtet sein. Tierische Eiweiße sowie zucker- und fetthaltige Fertigprodukte sollten deshalb vermieden werden, weil sie den Körper übersäuern und das wiederum zu Krankheiten führen kann. Warum man auf diese Produkte verzichten sollte, kann man hier nachlesen: http://www.wg-neckarwestheim.de/gewohnliche-lebensmittelzusatzstoffe-konnen-darmbakterien-schadigen-angstgefuhle-verstarken/.
  • Die richtige Methode für sich finden. Jeder, der sich das Fasten betreiben möchte, sollte sich vorher sein eigenen Leben anschauen und herausfinden, welche Variante beser ist.
  • Ausreichend Trinken: Eine gesunde Ernährung bringt nichts, wenn man nicht ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Am besten eignen sich Wasser oder ungesüßte Tees.
  • Man muss sich regelmäßig bewegen: Wie auch im vorherigen Punkt angesprochen ist es wichtig, dass man sich täglich genügend bewegt. Darunter fallen nicht nur Sporteinheiten in einem Fitnesscenter oder eine Joggingrunde im Park, sondern auch die tägliche Bewegung im Alltag. Treppen gehen statt Aufzug, mit dem Rad zur Arbeit und zu Fuß einkaufen zu gehen – das sind wertvolle Tipps, wie man mehr Bewegung in den Alltag bringt.

Fazit!

Intermittierendes Fasten ist eine tolle Möglichkeit seinem Körper etwas Gutes zu tun und ihm Ruhephasen zu gönnen. Wichtig ist, dass man bei Unsicherheit alles mit dem Heilpraktiker oder Arzt abklärt und die Methode raussucht, welche passender ist.

Ist Bluthochdruck immer schlecht?

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Bluthochdruck oder Bluthochdruck ist ein Risikofaktor für verschiedene Gesundheitszustände, einschließlich Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes und andere metabolische Probleme. Ist Bluthochdruck jedoch immer ein Grund zur Sorge? Neue Erkenntnisse stellen diese Annahme in Frage.

senior woman checking blood pressure

Bluthochdruck kann manchmal eine schützende Wirkung haben.

Bis zu 75 Millionen Erwachsene in den Vereinigten Staaten haben nach Angaben des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) einen hohen Blutdruck.

Was ist Bluthochdruck? Nun, es ist schwer, diese Frage genau zu beantworten, da Spezialisten immer noch darüber diskutieren, was als normaler Blutdruck gilt.

Verschiedene Organisationen bieten derzeit unterschiedliche Richtlinien zum Thema Bluthochdruck an.

Zum Beispiel erklärt das National Heart, Lung, and Blood Institute, dass Bluthochdruck bei Erwachsenen ein “konsistenter systolischer Wert von 140 mm Hg (Millimeter Quecksilber) oder höher” ist.

Die American Heart Association (AHA) legt jedoch nahe, dass Bluthochdruck auftritt, wenn eine Person einen systolischen Blutdruck von 130 mm Hg oder mehr hat. Unterdessen betrachtet die CDC Menschen mit einem systolischen Blutdruck von 120-139 mm Hg als nur “gefährdet” für Bluthochdruck.

Generell raten Ärzte ihren Patienten – insbesondere älteren Erwachsenen -, den eigenen Blutdruck ständig zu überwachen und zu kontrollieren.

Damit soll sichergestellt werden, dass sie nicht die Schwelle für Bluthochdruck erreicht, die viele Mediziner unter anderem als Risikofaktor für Herzerkrankungen und Schlaganfall ansehen.

Eine Studie, die Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin in Deutschland durchgeführt haben, deutet jedoch darauf hin, dass einige ältere Menschen bei Bluthochdruck möglicherweise keine anderen Gesundheitsprobleme haben.

Tatsächlich stellen die Forscher fest, dass einige Menschen in den 80er Jahren sogar einige Vorteile sehen können.

Abkehr von einem pauschalen Ansatz”.

Die neue Studie – deren Ergebnisse im European Heart Journal veröffentlicht wurden – betrachtete eine Kohorte von 1.628 Frauen und Männern mit einem Durchschnittsalter von 81 Jahren. Alle waren 70 Jahre oder älter, als sie 2009 dazukamen, und sie alle folgten antihypertensiven Behandlungen.

Im Rahmen der Berlin Initiative Study, einem Forschungsprojekt der Charité, sammelten die Forscher Daten über den Gesundheitszustand der Teilnehmer. Sie befragten die Teilnehmer alle 2 Jahre und bewerteten ihren Blutdruck, unter anderem durch Gesundheitsmessungen.

Nach sechs Jahren führten die Ermittler eine statistische Analyse durch, um herauszufinden, wie sich der Blutdruck auf das Sterberisiko einer Person auswirken könnte. Sie passten sich auch an potenzielle Störfaktoren an, wie z.B. Geschlecht, Lebensstil, Body-Mass-Index (BMI) und wie viele Medikamente gegen Bluthochdruck jede Person einnahm.

Sie sahen, dass Menschen ab 80 Jahren, die einen niedrigeren Blutdruck – von 140/90 mm Hg oder weniger – hatten, tatsächlich ein 40 Prozent höheres Sterberisiko hatten als Peers mit einem Blutdruck, der diese Schwellenwerte überschritt.

Selbst Menschen, die bereits einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt hatten, stellten einen ähnlichen Zusammenhang zwischen Blutdruck und Mortalitätsrisiko her.

Das Team betont auch, dass Menschen mit einem Blutdruck unter 140/90 mm Hg ein 61 Prozent höheres Todesrisiko hatten als Menschen, deren Blutdruck trotz ihres blutdrucksenkenden Medikaments hoch blieb.

“Unsere Ergebnisse zeigen deutlich, dass innerhalb dieser Patientengruppen die blutdrucksenkende Behandlung an die Bedürfnisse des Einzelnen angepasst werden sollte”, sagt Erstautor Dr. Antonios Douros.

“Wir sollten weg vom pauschalen Ansatz, die Empfehlungen der Berufsverbände auf alle Patientengruppen anzuwenden.”

Dr. Antonios Douros
In Zukunft wollen die Wissenschaftler einen vertieften Blick auf blutdrucksenkende Medikamente werfen, um festzustellen, wann sie tatsächlich am ehesten helfen können.

“Im nächsten Schritt wollen wir untersuchen, welche Patientengruppen tatsächlich von einer blutdrucksenkenden Behandlung profitieren”, sagt Studienko-Autorin Prof. Elke Schäffner.

Studie findet Hinweise auf einen “klaren Zusammenhang” zwischen Blinddarmoperation und Parkinson.

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Eine Analyse der Gesundheitsdaten von mehr als 62 Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten hat einen Zusammenhang zwischen der Entfernung des Blinddarms und dem erhöhten Risiko für die Entwicklung der Parkinson-Krankheit gefunden.

older woman in a wheelchair with nurse

Gibt es einen Zusammenhang zwischen einer Blinddarmoperation und der Entwicklung der Parkinson-Krankheit?

Die Forscher verglichen die Daten von Menschen, die sich einer Blinddarmentfernung oder einer Blinddarmentfernung unterzogen hatten, mit denen, die es nicht waren.

Die Analyse zeigte, dass diejenigen, die sich einer Blinddarmentfernung unterzogen hatten, mehr als dreimal häufiger an einer späteren Parkinson-Krankheit litten.

Die Ergebnisse sind ein weiterer Beweis für die Verbindung zwischen Darm und Gehirn bei der Parkinson-Krankheit.

Frühere Studien, die sich auf die Rolle des Blinddarms konzentriert haben, haben widersprüchliche Schlussfolgerungen darüber gezogen, ob eine Blinddarmoperation das Risiko einer Person, an einer Parkinson-Krankheit zu erkranken, erhöhen oder senken könnte.

Eine Studie über Bewegungsstörungen aus dem Jahr 2016 mit etwa 1,5 Millionen Menschen in Dänemark ergab zum Beispiel, dass Menschen, die eine Blinddarmentfernung hatten, in Zukunft ein etwas höheres Risiko haben, an Parkinson zu erkranken.

Im Gegensatz dazu hat eine Studie aus dem Jahr 2018 mit über 1,6 Millionen Menschen in Schweden die Entfernung von Appendix mit einem geringeren Risiko und einer Verzögerung bei der Entwicklung der Parkinson-Krankheit verbunden.

Diese Kontroverse veranlasste die neuen Studienforscher, eine viel umfassendere Analyse anzustellen, die sich auf die elektronischen Gesundheitsakten von 62,2 Millionen Menschen in 26 Gesundheitssystemen in den USA stützte.

In einer gastroenterologischen Zusammenfassung der Studie schlagen die Autoren vor, dass in der Forschung zur Entfernung von Blinddarmen und zum Parkinson-Risiko “große epidemiologische Daten” fehlen.

Der leitende Studienautor Dr. Mohammed Z. Sheriff, der als Arzt an den University Hospitals Cleveland Medical Center und Case Western Reserve University, ebenfalls in Cleveland, OH, arbeitet, präsentiert die Ergebnisse auf der Digestive Disease Week 2019, die vom 18. bis 21. Mai in San Diego, CA, stattfindet.

Parkinson, Alpha-Synuklein und der Darm

Parkinson ist eine Krankheit, die allmählich Zellen in einem Teil des Gehirns zerstört, die hilft, die Bewegung zu kontrollieren. Die Symptome von Parkinson sind Bewegungssteifigkeit, Zittern, Langsamkeit und Gleichgewichtsstörungen.

Da es vor allem ältere Menschen betrifft, steigen Anzahl und Anteil der Menschen, die mit der Parkinson-Krankheit leben, in den alternden Bevölkerungsgruppen. Bislang gibt es keine Heilung und keine Behandlung, die die Parkinson-Krankheit verlangsamt.

Ein Weg, den die Wissenschaftler verfolgen, betrifft Alpha-Synuclein, ein Protein, das bei der Entstehung der Parkinson-Krankheit eine Rolle spielt.

Obwohl nicht klar ist, welche Funktion es bei Menschen ohne Krankheit erfüllt, bildet Alpha-Synuclein toxische Klumpen, die Lewy-Körper im Gehirn von Menschen mit Parkinson-Krankheit genannt werden.

Dr. Sheriff sagt, dass neuere Forschungsergebnisse Alpha-Synuclein-Büschel im Verdauungstrakt von Menschen im Frühstadium der Parkinson-Krankheit gefunden haben.

“Deshalb”, erklärt er, “haben Wissenschaftler auf der ganzen Welt den Magen-Darm-Trakt einschließlich des Anhangs nach Beweisen für die Entwicklung von Parkinson untersucht.”

Appendektomie und erhöhtes Parkinson-Risiko

Von den 62,2 Millionen Patientenakten, die sie analysierten, identifizierte das Team 488.190 Personen, die sich einer Blinddarmoperation unterzogen hatten. Von diesen erhielten 4.470 Personen (0,92%) eine Diagnose der Parkinson-Krankheit.

Von den restlichen 61,7 Millionen Menschen erhielten nur 177.230 Personen (0,29%) die Diagnose Parkinson.

Das Team fand auch heraus, dass die mehr als dreimal höhere Wahrscheinlichkeit, an einer Parkinson-Krankheit nach einer Blinddarmentnahme zu erkranken, nicht vom Alter, Geschlecht oder der Rasse abhängt.

“Diese Forschung zeigt einen klaren Zusammenhang zwischen dem Blinddarm oder der Entfernung des Blinddarms und der Parkinson-Krankheit, aber es ist nur ein Zusammenhang. Um diesen Zusammenhang zu bestätigen und die beteiligten Mechanismen besser zu verstehen, sind weitere Untersuchungen erforderlich.”

Gewöhnliche Lebensmittelzusatzstoffe können Darmbakterien schädigen, Angstgefühle verstärken.

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Bread and butter

Eine breite Palette von Lebensmitteln enthält Inhaltsstoffe, die wir Emulgatoren nennen. Eine neue Studie an Mäusen zeigt, dass diese Verbindungen sowohl physiologische als auch verhaltensbedingte Veränderungen hervorrufen können.
Brot und Butter
Brot und Brotaufstriche enthalten in der Regel Emulgatoren.
Lebensmittelzusatzstoffe haben immer große Aufmerksamkeit erregt, und das zu Recht, da sie allgegenwärtig sind, sollten wir ihre Auswirkungen auf unsere Gesundheit untersuchen. In letzter Zeit ziehen Emulgatoren Feuer an.

Hersteller verwenden diese Chemikalien, um die Textur von Lebensmitteln zu verändern und ihre Haltbarkeit zu verlängern.

Dazu gehören Emulgatoren in vielen Lebensmitteln, z.B. einige Arten von Brot, Schokolade, Margarine, Fleischwaren und mehr.

Frühere Studien haben gezeigt, dass Emulgatoren das Mikrobiom von Mäusen verändern können, was zu Entzündungen von geringer Qualität führt und das Risiko von Fettleibigkeit und Stoffwechselstörungen erhöht.

Eine Studie am Menschen kam zu dem Schluss, dass Darmbakterien “von diesen häufig verwendeten Lebensmittelzusatzstoffen direkt befallen werden können, und zwar in einer Weise, die später die Darmentzündung fördert”.

Vor kurzem hat eine Gruppe von Forschern der Georgia State University in Atlanta diese Untersuchung auf die nächste Stufe gehoben und untersucht, ob zwei gängige Emulgatoren – Carboxymethylcellulose (CMC) und Polysorbat-80 (P80) – auch das psychische Wohlbefinden beeinflussen können.

Darmgesundheit, psychische Gesundheit
Obwohl der Sprung von der Darmgesundheit zur psychologischen Gesundheit wie eine Dehnung aussehen mag, haben Wissenschaftler bereits ein klares, zweiseitiges Gespräch zwischen Darm und Gehirn beschrieben.

Studien haben gezeigt, dass unsere Darmgesundheit und die Gesundheit unserer Darmbakterien einen wesentlichen Einfluss auf unser geistiges Wohlbefinden haben können. Eine Studie aus dem Jahr 2011 ergab zum Beispiel, dass die Behandlung von Mäusen mit Lactobacillus rhamnosus – einer Art “guter” Bakterien – messbare Veränderungen im Gehirn und ein reduziertes angstähnliches Verhalten verursacht.

Eine weitere Studie zeigte, dass Mäuse, die keine Darmbakterien hatten, ein höheres Maß an angstähnlichem Verhalten zeigen, wenn Forscher sie mit Kontrollen vergleichen. Eine neuere Studie zeigte, dass der Einsatz von Antibiotika bei Mäusen im frühen Leben das Mikrobiom, das Angstniveau und das Sozialverhalten langfristig signifikant verändern könnte.

Diese jüngste Studie untersuchte, ob P80 und CMC den psychischen Zustand von Mäusen verändern können. Die Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Zeitschrift Scientific Reports.

Das Team fügte CMC und P80 für 12 Wochen dem Trinkwasser von Mäusen hinzu. Dann maßen sie ihr Verhalten, Veränderungen in ihrem Mikrobiom und andere physiologische Parameter.

Der Co-Forscher Prof. Geert de Vries erklärt ihre Arbeit in Kürze: “Wir haben die Frage gestellt: Können die Auswirkungen von Emulgatoren auf die allgemeine systemische Entzündung auch auf das Gehirn und das Verhalten ausgedehnt werden? Die Antwort war ja.”

Die Wirkung von Emulgatoren
Die Wissenschaftler zeigten, dass die Emulgatoren Darmbakterien beeinflussen, aber auf unterschiedliche Weise bei männlichen und weiblichen Mäusen. Sie zeigten auch, dass die Veränderungen im Verhalten zwischen den Geschlechtern unterschiedlich waren.

Insbesondere sahen sie eine Zunahme des ängstlichen Verhaltens, insbesondere bei männlichen Mäusen. Bei weiblichen Mäusen gab es einen Rückgang des Sozialverhaltens.

Wie genau Emulgatoren das Verhalten beeinflussen können, ist nicht bekannt, aber es gibt einige Theorien.

“[W]e wissen, dass Entzündungen lokale Immunzellen dazu veranlassen, Signalmoleküle zu produzieren, die Gewebe an anderen Orten, einschließlich des Gehirns, beeinflussen können. Der Darm enthält auch Zweige des Vagusnervs, der einen direkten Informationsweg zum Gehirn bildet.”

Prof. Geert de Vries
Warum es Geschlechtsunterschiede geben sollte, ist schwerer zu erklären. Wissenschaftler wissen jedoch, dass es gewisse Unterschiede zwischen der Funktionsweise des männlichen und weiblichen Immunsystems gibt, so dass dies Hinweise geben könnte.

Die Gruppe plant, diese Linie der Untersuchung fortzusetzen. Der Wechsel vom Mausmodell zu größeren Tieren wird, wie die Autoren schreiben, notwendig sein, “die Bestimmung, inwieweit Studien an Mäusen für den Menschen relevant sind, ist von Natur aus schwierig”, insbesondere bei Verhaltensstörungen.

Der Co-Forscher Benoit Chassaing sagt: “Wir untersuchen derzeit die Mechanismen, mit denen Nahrungsemulgatoren die Darmmikrobiota beeinflussen, sowie die menschliche Relevanz dieser Ergebnisse.