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Intermittent-Fasting: Der neue Trend zum Abnehmen?

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Viele Menschen, die sich mit gesunder Ernährung beschäftigen, haben bereits von Intermittierenden Fasten gehört.

Was ist intermittierendes Fasten?

Darunter versteht man, dass man in einem bestimmten Zeitraum fastet und in einem anderen Zeitraum essen darf.

Die häufigste Methode sieht hier das Zeitfenster von 16:8 vor. Wenn man beispielsweise um 18.00 Uhr das letzte Mal gegessen hat, dann darf man am nächsten Tag wieder um 10.00 Uhr essen. Natürlich kann dieses Zeitfenster beliebig geändert werden.

Andere Formen wären z.B. die 5:2-Diät (hier isst man an 5 Tagen und an zwei Tagen nimmt man nicht mehr als 500 Kalorien zu sich) oder auch die Variante, bei der man einen Tag fastet und am nächsten Tag wieder normal isst.

Je nachdem, welche Arbeit man ausführt und wie der eigenen Lifestyle ist, sollte man sich nach der geeigneten Methode umsehen.

Was ist der Vorteil von Intermittierenden Fasten?

  • Im Gegensatz zu herkömmlichen Fastenperioden (z.B. nach Buchinger), in denen man für mehrere Tagen oder Wochen nichts isst, ist diese Form viel leichter im Alltag durchführbar.
  • Aus der Tierforschung weiß man, dass Tiere, die weniger zu essen bekommen, länger und gesünder leben.

Ob Tierstudien überhaupt relevant sind, kann man hier lesen: http://www.wg-neckarwestheim.de/bei-mausen-sind-tierversuche-fur-die-menschliche-gesundheit-relevant/.

  • Laut Studien treten so chronische Krankheiten weniger häufig auf und bei Diabetes Typ 2, Rheuma, Multiple Sklerose oder Bluthochdruck hat diese Fastenform große Vorteile.
  • Natürlich sind das alles keine Heilversprechen, aber Fasten tut den Menschen allgemein gut: 1. Konzentrieren sie sich nicht die ganze Zeit auf das Essen und 2. Hat die Verdauung richtig viel Zeit alles zu verdauen.
  • Wenn man ständig isst, dann steigt auch der Blutzuckerspiegel dauernd an und Insulin wird ausgeschüttet -> dadurch kommt die Glukose in die Zellen. Der dauernde Blutzuckerspiegelanstieg führt also dazu, dass man unter häufigen Heißhungerattacken leiden kann.
  • Wenn man nicht mehr isst, dann kann der Körper die Energie nicht aus den gegessen Kohlenhydraten, sondern aus den Fettreserven
  • Theoretisch kann man mit dieser Methode auch abnehmen -> aber der Fokus sollte weniger auf das Abnehmen, sondern viel mehr auf einen gesunden Körper gerichtet werden. Denn ein gesunder Körper nimmt automatisch ab, wenn alle Funktionen gut miteinander arbeiten und der Mensch im Übergewicht ist.

Falls man mit Bluthochdruck zu kämpfen hat, sollte man auf blutdruckerhöhende Lebensmittel verzichten.

Worauf muss man achten, wenn man intermittierendes Fasten betreibt?

  • Auch, wenn man nach langen Essenspausen großen Hunger hat, sollte man nicht zu viel essen und auf eine normale Portion achten.
  • Die Gesundheit und Effizienz der Methode hängt natürlich davon ab, was man zu sich nimmt. Es bringt nichts, wenn man fastet und sich dann nur mit Fast Food vollstopft. Der Fokus muss nach wie vor auf gesunde Lebensmittel (allem frisches Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Nüsse und Samen sowie Hülsenfrüchte) gerichtet sein. Tierische Eiweiße sowie zucker- und fetthaltige Fertigprodukte sollten deshalb vermieden werden, weil sie den Körper übersäuern und das wiederum zu Krankheiten führen kann. Warum man auf diese Produkte verzichten sollte, kann man hier nachlesen: http://www.wg-neckarwestheim.de/gewohnliche-lebensmittelzusatzstoffe-konnen-darmbakterien-schadigen-angstgefuhle-verstarken/.
  • Die richtige Methode für sich finden. Jeder, der sich das Fasten betreiben möchte, sollte sich vorher sein eigenen Leben anschauen und herausfinden, welche Variante beser ist.
  • Ausreichend Trinken: Eine gesunde Ernährung bringt nichts, wenn man nicht ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Am besten eignen sich Wasser oder ungesüßte Tees.
  • Man muss sich regelmäßig bewegen: Wie auch im vorherigen Punkt angesprochen ist es wichtig, dass man sich täglich genügend bewegt. Darunter fallen nicht nur Sporteinheiten in einem Fitnesscenter oder eine Joggingrunde im Park, sondern auch die tägliche Bewegung im Alltag. Treppen gehen statt Aufzug, mit dem Rad zur Arbeit und zu Fuß einkaufen zu gehen – das sind wertvolle Tipps, wie man mehr Bewegung in den Alltag bringt.

Fazit!

Intermittierendes Fasten ist eine tolle Möglichkeit seinem Körper etwas Gutes zu tun und ihm Ruhephasen zu gönnen. Wichtig ist, dass man bei Unsicherheit alles mit dem Heilpraktiker oder Arzt abklärt und die Methode raussucht, welche passender ist.